Datum & Uhrzeit

Wetter in Münzkirchen

Wer ist online

Wir haben 3 Gäste online

Rettungskarten - Neuerungen der Autoindustrie

Sichere Autos - sichere Autofahrer. Eine Gleichung, die nur auf den ersten Blick aufgeht.

Autos werden immer sicherer. Das kann auch zum Problem werden: dann nämlich, wenn verletzte Insassen geborgen werden müssen, die nach einem Unfall im Wrack eingeklemmt sind. Da muss die Feuerwehr mit schwerem Gerät anrücken.
Wie Ergebnisse aus der ÖAMTC-Unfallforschung zeigen ist es gerade die sichere Konstruktion moderner Autos, die die Rettung erschwert: Gezielte Verstärkungen der Karosserie, vor allem in den Dachsäulen, bietet der Bergeschere Widerstand, und Gasgeneratoren von Airbags, die möglicherweise beim Unfall nicht ausgelöst haben, könnten den Rettern um die Ohren fliegen. Klarerweise können die Feuerwehren nicht die Konstruktionsdetails aller gängigen Automodelle auswendig wissen, der Zeitdruck erzeugt zusätzlich Stress.

Quelle: ÖAMTC

Rettungsinformationen als "Rettungskarte" für jedes PKW-Modell

Eine so genannte Rettungskarte kann die Zeit der Bergung entscheidend verkürzen. Das macht bei Schwerverletzten möglicherweise den Unterschied zwischen Leben und Tod aus. Voraussetzung ist, der Autofahrer hat sich die passende Rettungskarte für sein Fahrzeug besorgt und sie hinter der Fahrer-Sonnenblende im Auto deponiert, und vorausgesetzt, die Feuerwehrleute wissen davon.

Aufkleber "Rettungskarte im Auto"

Um die Feuerwehr auf einen Blick zu informieren, soll auf der Fahrerseite, neben der A-Säule ein Aufkleber (innen an der Windschutzscheibe) angebracht werden.

Rettungskarte - was ist das ?


Die Rettungskarten sind Blätter im A4-Format, auf denen das Auto in Schnittzeichnungen von oben und von der Seite dargestellt ist. Deutlich eingezeichnet ist darauf die Lage von Karosserieversteifungen, Batterie, Airbags und Gasgeneratoren zum Zünden der Airbags. An Hand dieser Darstellung kann die Feuerwehr das Bergegerät punktgenau ansetzen.

Rettungkarte woher ?

Um sein Fahrzeug optimal auszurüsten empfehlen wir folgende Vorgangsweise:
Schritt eins: Rettungskarte für das eigene Auto in der Tabelle unten auswählen und auf einem Farbdrucker ausdrucken. Viele Autohersteller haben schon Rettungskarten für ihre Modelle produziert und ins Internet gestellt. Leider gibt es auch Hersteller, die ihren Kunden diesen sinnvollen Service überhaupt noch nicht z. B. Ford oder nicht für alle Modelle anbieten.
Schritt zwei: Rettungskarte falten und, zum Beispiel mit einem Gummiband, an der Fahrer-Sonnenblende befestigen. Selbst nach einem Überschlag, wenn das Auto auf dem Dach liegt, kommen die Retter meist an diese Stelle heran.
Schritt drei: Aufkleber beim ÖAMTC holen und am Auto anbringen – der ÖAMTC empfiehlt die linke untere Ecke der Windschutzscheibe (selbst wenn diese beim Unfall herausspringt, bleibt der Aufkleber auffindbar). Auf der Rückseite sind wichtige Telefonnummern aufgelistet.

Links:

Solange dauert die Rettung (Grafik, pdf.)

Fotoshow: Rettungskarte - so funktioniert´s

Video: Rettungskarte - so funktioniert´s

Viedo: Berge - Problematik

Rettungskarten - Download

Rettungskarte: Forderung an die Hersteller

ÖAMTC und Feuerwehr fordern die Automobilhersteller auf, die vorhandenen „Rettungsinformationen“ für jeden Pkw-Modell einheitlich auf einem DIN A4 Blatt zusammenfassen und ab sofort in allen Neufahrzeugen im Bereich der Fahrer-Sonnenblende einzulegen. Das wäre ein wichtiger erster Schritt.


Die Forderungen von ÖAMTC und Feuerwehr

ÖAMTC und Feuerwehr fordern alle Automobilhersteller auf, die Rettungsinformationen als „Rettungskarte“ für jedes Pkw-Modell einheitlich auf einem DIN A4 Blatt zusammenzufassen. Die standardisierte Darstellung muss für alle Hersteller einheitlich gestaltet werden.

Es sind Schnittpositionen anzugeben, um Schnitte an hochfesten Stählen und im Bereich von Airbag-Gasgeneratoren sicher auszuschließen. Außerdem müssen Druckpunkte eingezeichnet sein, an denen der Fußraum durch Rettungszylinder erweitert werden kann.

ÖAMTC und Feuerwehr fordern, dass in allen Neufahrzeugen die DIN A4 Rettungskarte im Bereich der Fahrer-Sonnenblende eingelegt wird.

ÖAMTC und Feuerwehr erwarten von den Fahrzeugherstellern eine kostenfreie Bereitstellung der DIN A4 Rettungskarten je Fahrzeugtyp für alle am Markt befindlichen Fahrzeuge als Download im Internet.

„Die Rettungskarte kann aufgrund der enormen Entwicklung in der Fahrzeugtechnik nur eine Zwischenlösung sein, so der ÖAMTC-Cheftechniker. „Sie muss über kurz oder lang elektronisch umgesetzt werden.“


Langfristig: Digitale Lösung

Durch eine digitale Lösung könnten die Rettungskräfte alle Informationen für jedes Fahrzeug bekommen und wäre dadurch schnell für die unterschiedlichsten Unfallszenarien gewappnet. Der ÖAMTC setzt sich auch auf europäischer Ebene gemeinsam mit seinen Schwesterclubs für die Durchsetzung dieser Forderungen ein.

Sichere Autos – sichere Autofahrer. Eine Gleichung, die nur auf den ersten Blick aufgeht

Autos werden immer sicherer. Das kann auch zum Problem werden: dann nämlich, wenn verletzte Insassen geborgen werden müssen, die nach einem Unfall im Wrack eingeklemmt sind. Da muss die Feuerwehr mit schwerem Gerät anrücken.

Wie Ergebnisse aus der ÖAMTC-Unfallforschung zeigen ist es gerade die sichere Konstruktion moderner Autos, die die Rettung erschwert: Gezielte Verstärkungen der Karosserie, vor allem in den Dachsäulen, bietet der Bergeschere Widerstand, und Gasgeneratoren von Airbags, die möglicherweise beim Unfall nicht ausgelöst haben, könnten den Rettern um die Ohren fliegen. Klarerweise können die Feuerwehren nicht die Konstruktionsdetails aller gängigen Automodelle auswendig wissen, der Zeitdruck erzeugt zusätzlich Stress.

Rettungsinformationen als „Rettungskarte“ für jedes Pkw-Modell

Eine so genannte Rettungskarte kann die Zeit der Bergung entscheidend verkürzen. Das macht bei Schwerverletzten möglicherweise den Unterschied zwischen Leben und Tod aus. Voraussetzung ist, der Autofahrer hat sich die passende Rettungskarte für sein Fahrzeug besorgt und sie hinter der Fahrer-Sonnenblende im Auto deponiert, und vorausgesetzt, die Feuerwehrleute wissen davon.

Aufkleber „Rettungskarte im Auto“

Um die Feuerwehr auf einen Blick zu informieren, soll auf der Fahrerseite, neben der A-Säule ein Aufkleber (innen an der Windschutzscheibe) angebracht werden.

Rettungskarte – was ist das?

Die Rettungskarten sind Blätter im A4-Format, auf denen das Auto in Schnittzeichnungen von oben und von der Seite dargestellt ist. Deutlich eingezeichnet ist darauf die Lage von Karosserieversteifungen, Batterie, Airbags und Gasgeneratoren zum Zünden der Airbags. An Hand dieser Darstellung kann die Feuerwehr das Bergegerät punktgenau ansetzen.

Rettungskarte woher?

Um sein Fahrzeug optimal auszurüsten empfehlen wir folgende Vorgangsweise:

Schritt eins: Rettungskarte für das eigene Auto in der Tabelle unten auswählen und auf einem Farbdrucker ausdrucken. Viele Autohersteller haben schon Rettungskarten für ihre Modelle produziert und ins Internet gestellt. Leider gibt es auch Hersteller, die ihren Kunden diesen sinnvollen Service überhaupt noch nicht z. B. Ford oder nicht für alle Modelle anbieten.

Schritt zwei: Rettungskarte falten und, zum Beispiel mit einem Gummiband, an der Fahrer-Sonnenblende befestigen. Selbst nach einem Überschlag, wenn das Auto auf dem Dach liegt, kommen die Retter meist an diese Stelle heran.

Schritt drei: Aufkleber beim ÖAMTC holen und am Auto anbringen – der ÖAMTC empfiehlt die linke untere Ecke der Windschutzscheibe (selbst wenn diese beim Unfall herausspringt, bleibt der Aufkleber auffindbar). Auf der Rückseite sind wichtige Telefonnummern aufgelistet.





Start Informationen Rettungskarten
Design by Next Level Design Lizenztyp CC